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molis

Die Funktionen im Zentrallabor mit Klinischer Chemie, Hämatologie, Hämostasiologie, Serologie, Urindiagnostik, Liquordiagnostik etc. reichen von der Auftragserfassung über die Probenverteilung (z.B. Druck Sekundäretiketten), Kommunikation mit Analysegeräten und Übernahme von Bildern über frei skalierbare Validation bis zur individuellen Befundgestaltung. Eine Qualitätskontrolle mit integriertem Qualitätsmanagement wie beispielsweise Standard Operating Procedures (SOP), Geräte- und Beschwerdemanagement ist ebenso enthalten wie frei definierbare Auswertungen mit automatischem Versand an die Stationen oder Hilfsprogramme wie Telefonlisten und Monitor-Funktion. Die international standardisierten Codierungssysteme werden vollständig unterstützt.

Für die Mikrobiologie unterstützt molis die individuelle Kombination von Materialien, Abnahmeorten, Alter des Patienten etc. Damit ist die Verarbeitung von der Anzüchtung bis zur Keimidentifikation, die Erstellung der entsprechenden Resistenzen, Hygiene sowie epidemiologischer Fragestellung und meldepflichtigen Dokumenten sowie die kumulative Darstellung der bestimmten Antibiogramme jederzeit nachvollziehbar und EDV-technisch dokumentiert.

 

In der Immunhämatologie sorgt molis für eine den geltenden Richtlinien entsprechende Verarbeitung der blutgruppenserologischen Merkmale sowie die Vorbereitung und Durchführung transfusionsrelevanter Untersuchungen. Außerdem ist die Erstellung aller geforderten Dokumente sichergestellt.

Zu den wichtigsten Merkmalen der Konservendepotverwaltung zählen die Notfallausgabe mit automatischer Auftragsgenerierung, Lagerbestandszählung, mehrfaches Crossmatching, und die Terminierung der Konservenbereitstellung zur Optimierung des Konservenbestandes. Die Aufnahme sowie Ausgabe von Produkten ist mit Hilfe aller gängigen Technologien von Disketten über E-Mail bis zum RFID-Chip möglich. Weitere wichtige Funktionen umfassen OPS-Codes, Lagerübersicht, Lookback und die Bereitstellung der Statistiken.

molis sorgt in der Transfusionsmedizin gemäß GAMP4 für eine erhebliche Aufwandsreduzierung des Validierungsverfahrens und unterstützt Sie mit Funktionen wie Terminplanung, Voruntersuchung, Spendearten, Spenderverwaltung mit Einbestellung zu Kontrolluntersuchungen, Kommunikation (Auftrag, Befund) an das Labor, Freigabe, Produktion (Druck Produktetiketten), Depotübernahme, Spende-Archiv, Dokumentation und Lookback. Durch seinen hohen Qualitätsstandard bietet molis hier eine gesicherte Umgebung zur Darstellung der Produktherstellung.

Auch für die Transplantationsmedizin bietet molis von der HLA-Typisierung über die Anbindung zentraler Spender-Datenbanken wie Eurotransplant bis zum Crossmatching alle benötigten Funktionen. Zu den wichtigsten Highlights zählen die Probenarchivierung und Wiederfindung sowie das Zusammenführen von Aufträgen, Patienten und potenziellen Spendern zu einem Fall.

In der Pathologie werden Histologie und Cytologie gleichermaßen unterstützt. Neben den Co-dierungsverfahren von SNOMED, ICD-0 bis zum Morphologieschlüssel (C-Klassifikation) zur Identifizierung der Materialproben können Codierungssyteme in der Cytologie zur komfortablen Ergebniserfassung eingesetzt werden. Eine automatisierte Workflowsteuerung anhand der Materialtypen und Untersuchungsanforderung optimiert die Abläufe. Die makroskopische Erfassung wird durch Spracheingaben unterstützt, bei der mikroskopischen Befundung können Bilddaten in Echtzeit direkt übernommen werden. Weiter enthalten ist die Schnellschnittlogistik, Anbindung an Krebsregister und Unterstützung für Telepathologie UICC.

Schließlich unterstützt molis die direkte Übernahme von EEG, EKG sowie Audiometrie-Daten und bringt somit praktisch alle patientenorientierten Diagnosen, Befundberichte sowie die Steuerung der endsprechenden Endgeräte in einem System zusammen.



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